Kommunikation über weite Strecken "Telefonersatz"

  • Da es 1899 bekanntlich noch keine Smartphones und das Internet gab, habe ich ein paar Ideen, wie man die Nachrichten von A nach B schaffen kann, und dies auch "Zeitnah".

    Die erste Option sind Poststellen in den Städten.

    Hier ein Beispiel:

    Wenn Person A aus einer der normalen Städte einen Freund Person B hat, welcher in der Hauptstadt wohnt, und diesem etwas zukommen lassen möchte, sind Briefe eine gute Variante.

    Diese können in den Poststellen abgegeben werden und werden regelmäßig, nach Zeitraum X von Spielern, welche in der Poststelle arbeiten, ausgeliefert.
    Dabei können auch Pakete (Waren bis zu einer gewissen Menge) abgegeben werden.

    Da dies aber natürlich in einer Kriesensituation nicht von Vorteil ist (nehmen wir an eine Stadt wird von Rebellen belagert und benötigt Hilfe), könnte man in die Poststellen, oder Sherrifstationen ein Telegrafennetz einpflegen. Dies wurde bereits 1844 in Amerika erfolgreich zwischen Washington und Baltimore getestet.

    Dort kann man natürlich nur Morsezeichen senden.
    Man könnte sich darüber eigene Codes einfallen lassen um miteinander zu kommunizieren. Natürlich kann die Leitung auch angezapft und abgehört werden. Nur wenn man den Code des anderen nicht kennt, wird das natürlich schwer.

    Darauf könnte man viel RP aufbauen.
    Evt. kann man auch einfügen, dass man diese Leitungen kappen kann, um die Kommunikation zu stören.

  • Hier ein Beispiel:

    Wenn Person A aus einer der normalen Städte einen Freund Person B hat, welcher in der Hauptstadt wohnt, und diesem etwas zukommen lassen möchte, sind Briefe eine gute Variante.
    Diese können in den Poststellen abgegeben werden und werden regelmäßig, nach Zeitraum X von Spielern, welche in der Poststelle arbeiten, ausgeliefert.
    Dabei können auch Pakete (Waren bis zu einer gewissen Menge) abgegeben werden.
    Da dies aber natürlich in einer Kriesensituation nicht von Vorteil ist (nehmen wir an eine Stadt wird von Rebellen belagert und benötigt Hilfe), könnte man in die Poststellen, oder Sherrifstationen ein Telegrafennetz einpflegen. Dies wurde bereits 1844 in Amerika erfolgreich zwischen Washington und Baltimore getestet.

    Post-/Briefkästen halte ich ebenfalls für sinnvoll und umsetzbar. Es kann durchaus mehrere Optionen geben.


    - Standardbrief
    Kostet eine geringe Gebühr und wird innerhalb von 1-2 Stunden zugestellt.

    - Expressbrief

    Enorme Gebühr und wird innerhalb von 10-15 Minuten zugestellt.


    Ich würde tatsächlich hier Zeitvariationen einbauen, um einfach eine gewisse "Realität" zu haben, da manche Boten länger brauchen und andere schneller sind.

    Das gleiche System wäre für Pakete, nur das man da vielleicht nochmal eine gewisse Zeit draufschlägt.


    - Standardpaket

    Kostet eine normale Gebühr und wird innerhalb von 2-4 Stunden zugestellt.


    - Expresspaket

    Enorme Gebühr und wird innerhalt 1-1,5 Stunden zugestellt.


    Sind natürlich nur Ideen, welche dem Gesamtbalance unterliegen müssen.


    Das mit den Morsezeichen finde ich persönlich zu anstrengend, vorallem wenn man "einfach so" Kommunikationsmasten zerstören kann. Hier sollte lieber direkt greifen, sofern es eine Belagerungsmechanik gibt, dass keine Zustellungen mehr in eine belagerte Stadt erfolgen, denn eine Belagerung gibt ja vor, dass nichts mehr rein und rauskommt und ein Telegrafenkabel das rausgeht wird sicher nicht intakt gelassen. :)

  • Telefone und Telegraphen gab es zum Zeitpunkt an dem Red Dead Redemption spielt auch schon.
    Vielleicht könnte man ja wenigstens Telefone/Telegraphen zur schnelleren Nachrichtenübermittlung an öffentlichen Orte (Bars zum Beispiel) anbringen. Hier kann natürlich dann nur von Bar zu Polizei oder von Bar zu Bar gesprochen werden und nicht direkt zu einem Spieler.

  • Die Kommunikation sollte, wie ich finde, möglichst einfach gehalten werden. Aber nicht zu einfach. Telegramme könnten dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Wenn ein Spieler mit einem anderen in Kontakt treten will, so könnte dieser ein Telegramm an einer Poststation aufgeben. Dieser benötigt dafür den Vor- und Nachnamen des Empfängers und kann dann eine Nachricht verfassen. Sobald das Telegramm abgeschickt wurde, erhält der Empfänger eine "göttliche" Nachricht "Ein Telegramm ist für dich eingegangen" (u.U mit einer zeitlichen Verzögerung, wie Stolz schon schreibt). Die Nachricht kann er dann an der nächsten Poststation entgegennehmen. Das ist zwar nicht zu 100% realistisch, aber vermutlich wesentlich einfacher umzusetzen und weniger störungsanfällig, als ein ausgewachsenes Postzustellsystem mit RP-Postboten, die dann Briefe verschludern oder erst Tage später zustellen. Glaube das funktioniert nicht. Allein schon die Suche nach dem Empfänger würde ja einer Kopfgeldjagd gleichen.


    Wobei ich die Idee mit der Post an sich auch nicht so schlecht finde. Allerdings könnte auch das von Postamt-zu-Postamt mit Hinweis an den Empfänger funktionieren.

    Beide Formen der Nachrichten-Übermittlung sollten natürlich was kosten.


    Vielleicht einfach drei "staatliche" Arten der Kommunikation:

    Telegramm

    Vorteil: geht schnell. Nachteil: Ist teuer, nur begrenzte Zeichenanzahl 260(?). Kosten: 0,50$

    Brief

    Vorteil: Wesentlich mehr Zeichen 4000(?), günstiger. Nachteil: braucht lange, 1-2 Stunden. Kosten: 0,20$


    Paket

    Vorteil: Es lassen sich (begrenzt) Waren verschicken und eine kurze Nachricht(?). Nachteil braucht lange, 1-2 Stunden, sehr teuer. Kosten: 0,75$


    Die Preise sollen eher so die Relation darstellen. Hängt natürlich letztendlich vom "Dollar-Kurs" ab.


    Damit es Banditen nicht zu einfach gemacht wird, könnte der zuständigen Ermittlungsbehörde ja die Möglichkeit gegeben werden, Telegramme abzufangen bzw. mitzulesen (hatte die Idee irgendwo hier im Forum schon aufgeschnappt). Dann müssen sich Banden andere Kommunikationswege überlegen, um sich zu Banküberfällen oder sonstigem Ärger zu verabreden. Hier würde dann gleich ein weiterer Job geschaffen werden. Der des privaten Nachrichtenübermittlers. Das kann natürlich auch ein vertrauenswürdiger Transportunternehmer sein, der eine Nachricht von Person A an Person B übermittelt.


    Private Nachrichtenübermittlung

    Vorteil: Diskretion, unbegrenzte Länge des Kommunique. Nachteil: Enorme Kosten (Verhandlungssache)